Der Gemeine Furchenschwimmer


… ist ein weitverbreiteter Schwimmkäfer, der hauptsächlich in stehenden Gewässern wie Tümpeln und Teichen vorkommt. Die knapp zwei Zentimeter großen Käfer leben räuberisch und erbeuten meist kleine wirbellose Wasserinsekten wie z.B. die Larven von Stechmücken oder Wasserflöhe, aber auch Kaulquappen und Fischbrut. Wasserkäfertypisch tragen sie ihre Luftreserven unter den Flügeldecken. Sind diese aufgebraucht, muss der Käfer auftauchen und den Vorrat wieder auffüllen. Als sehr guter Flieger kann der Furchenkäfer relativ einfach neue Lebensräume erschließen. Nach der Paarung legen die Weibchen mehrere hundert Eier über der Wasseroberfläche ab, jedoch immer nah am Wasser, da diese nicht austrocknen dürfen. Die drei Zentimeter großen Larven leben räuberisch, d.h. auch sie fangen Wasserinsekten, denen sie ein Sekret injizieren, welches die Beute auflöst, so dass sie einfach aufgesaugt werden kann. Die Verwandlung von Larve zu Puppe erfolgt außerhalb des Gewässers. Der Käfer selbst ist das ganze Jahr über im Teich zu finden, sofern ein ausreichendes Nahrungsangebot vorhanden ist.

 

Die beiden Exemplare im Bild wurden bei einer Teichputzaktion aufgestöbert und zum Fototermin kurz in ein Gurkenglas gesetzt.

 

 

Johannes Fink für LeO e.V.