Rückblick auf die Filmvorführung "End of Landschaft" am 29.11.2018 in Dossenheim

Am Donnerstag, den 29.11.2018 fuhren einige unserer Mitglieder nach Dossenheim. Die BI Gegenwind Schriesheim-Hirschberg e.V. zeigte den Film "End of Landschaft - wie Deutschland sein Gesicht verliert". Dieser wurde bereits vorher in Erbach zeitgleich in 3 Kinos und in Beerfelden gezeigt. Der Andrang in Eberbach war so groß, dass alle Vorstellungen ausverkauft waren. In Beerfelden gab es auch einen großen Besucherandrang. In Dossenheim hatte der Film ebenfalls einen großen Zulauf. Die Idee zu diesem Kinofilm entstand, nachdem Herr Rehmann gehört hatte, dass im Odenwald 400 Windkraftanlagen gebaut werden sollten. Er konnte dies nicht glauben. Deshalb fuhr er hin, um vor Ort zu recherchieren. In beeindruckenden Bildern zeigte er die Schönheit des Odenwalds und dokumentierte Protestaktionen und den Bau der Windkraftanlagen am Stillfüssel. Auch auf unserer Sternwanderung im Januar 2017 entstanden einige Aufnahmen. Herr Rehmann reist im Film durch Deutschland und filmt Landschaften, die nur noch aus Windkraftanlagen bestehen. In Interviews kommen Verfassungsrechtler, Wissenschaftler und Bürger zu Wort, die sich mit der "Energiewende" in Deutschland auseinandersetzen. Insgesamt war der Film sehenswert, sehr informativ und berührend.

 

Rückblick auf den Film- und Vortragsabend über Wildbinien am 12. November 2018 in Heiligkreuzsteinach

Am 22.11.2018 fand im Bürgersaal der Gemeinde Heiligkreuzsteinach eine sehr interessante Informationsveranstaltung über Wildbienen statt.

 

Die ursprünglich als Fortbildungsmaßnahme für Obst- und Gartenfachwarte geplante Veranstaltung wurde durch eine Kooperation mit der Naturschutzinitiative e.V. (NI) und dem Verein Lebenswerter Odenwald Heiligkreuzsteinach e.V. (LeO e.V.) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Interesse an der Veranstaltung war groß. Ca. 50 Interessierte fanden sich im Bürgersaal ein. Zum Einstieg in das Thema „Wildbienen“ wurde der von der NI zur Verfügung gestellte Film „Biene Majas wilde Schwestern“ von Jan Michael Haft gezeigt. Der mit dem deutschen Naturfilmpreis 2017 ausgezeichnete Film gab einen Einblick in das Leben der Wildbienen, bevor Johannes Fink die Anwesenden mit dem Bau von funktionellen Nisthilfen für Wildbienen vertraut machte. Jan Haft ist ein bekannter deutscher Naturfilmer und bekam schon zahlreiche Auszeichnungen. Mit faszinierenden Makroaufnahmen und beeindruckenden Kameraschwenks gibt er in dem Film Einblicke in das Leben vieler verschiedener Wildbienenarten. Im Gegensatz zu der bekannten Honigbiene, sind die meisten ihrer wilden Verwandten Einzelgänger. In Deutschland gibt es ca. 560 verschiedene Wildbienenarten, die teilweise sehr spezialisiert sind. Beispielsweise benötigt die Mohnbiene die Blütenblätter der Mohnblume zum Ausbau ihrer Behausung. Da viele dieser Pflanzen durch Unkrautvernichtungsmittel beseitigt werden, leiden auch die auf diese Pflanzen spezialisierten Wildbienen. Andere Bienen, wie etwa die Mauerbienen, sind Generalisten und bestäuben neben Obstbäumen z.B. auch Erd-, Johannis-, und Himbeeren. Dort, wo es gute Lebensbedingungen für sie gibt, wird eine reiche Obsternte ermöglicht. Vielen dieser Wildbienen kann man mit dem Bau von Nisthilfen unter die Flügel greifen. Dafür benötigen sie etwa Bohrlöcher in Hartholz oder hohle Stängel (z.B. Schilfröhrchen) für die Aufzucht der Nachkommen. Andere Arten wiederum graben Röhren in den Boden und legen dort ihre Eier ab. Auch hier kann der Mensch die Bienen unterstützen, indem er geeignete vegetationsfreie Flächen in seinem Garten anlegt.

 

Im anschließenden Vortrag knüpfte Johannes Fink in seinem Vortrag „Nisthilfen für Wildbienen im Eigenbau“ direkt an den Film an. Der Schwerpunkt des Vortrags lag auf dem Bau von funktionsfähigen Nisthilfen für die Arten, die in hohlen Stängeln oder Bohrlöchern im Holz nisten. Der Vortrag begann mit Beispielen von Nisthilfen, die zwar in guter Absicht angefertigt wurden, aber nicht für die Bienen geeignet sind. Es ergibt beispielsweise keinen Sinn, Stroh, Tannenzapfen, Backsteine oder Holzhäcksel in die Bienenhotels einzubauen, da diese Materialien unbrauchbar für Wildbienen sind und höchstens deren Feinden Unterschlupf bieten. Während der ca. anderthalbstündigen Präsentation wurde Schritt für Schritt der Bau und die Aufstellung der Nisthilfen erklärt. Anschauungsmaterial zum besseren Verständnis wurde ebenfalls gezeigt. Wichtigster Punkt: Die zur Verfügung gestellten Hohlräume müssen absolut glatt und frei von Graten sein, sonst verletzen sich die Bienen die Flügel und gehen zu Grunde. Die Zuhörer waren begeistert von Herrn Finks Fachwissen und dessen Engagement für Wildbienen. Er konnte viele Fragen beantworten und sachkundige Tipps geben. Der Abend war sehr bereichernd, da er seltene Einblicke in die Natur um uns herum und viele Anregungen zum Bau von Nisthilfen für Wildbienen bot.

Rückblick auf das 2. Herbst Benefizkonzert für den Verein „Lebenswerter Odenwald Heiligkreuzsteinach e. V."  („ LeO e.V.") am 16. November 2018 in Heiligkreuzsteinach

 Es begann mit einer zwanglosen, herzlichen Begrüßung des 2. Vorsitzenden Bernhard Stay, der allen „Wiederholungstätern“ und „Neulingen“ für ihre Teilnahme seinen Dank aussprach. Manuela Palmer führte in ihrer bekannt herzlichen Art durch das Programm.

Bläsergruppe „Cinque Colori - fünf Farben“, das waren: Flöte, Klarinette, Oboe, Horn, Fagott, stimmten uns ein mit einem Divertimento von Haydn. Es folgten Melodien aus der „Fledermaus“ v. Strauss und eine schmissige „Polka“ des zeitgenössischen Komponisten Dennis Organ. Das war ein gelungener, unkonventioneller Einstieg.

Susanne Wuwer-Belz, Querflöte, und Iris Münch, Akkordeon, folgten mit einem Wiegenlied  von Daniel Fourè und  „Der kleine weiße Esel“ von Jacques Ibert klang noch lange in einem nach.

Es folgte der Sprung in die Karibik: Lisbania Perez, Gesang und Carlo St Juste, Percussion, zwei Musiker aus Hawai, wurden unterstützt von Michael Rentschler, Percussion. Wir hoben ab. Melodie und Rhythmus zogen uns mit, wir tanzten plötzlich in den Gängen der Kirche….

Dann konnten wir entspannt der Konzertpianistin und jetzigen Wirtin des „Roten Löwen“, Heidi Utech, lauschen, die den 3. Satz aus Mozarts A-Dur Sonate spielte und mit dem ungarischen Tanz von Joh. Brahms das E-Piano an seine Grenzen geraten ließ.

Irina Andrée-Briscoe, Gesang, und Charles Briscoe, Gitarre, entführten uns in die Welt des Soul und Pop. Irina interpretierte die Stücke einfühlsam und mit ausdrucksstarkem Timbre: “Sunny”, “All of me”, “Just the way you are”. Bei “Simply the Best” sang und klatschte das Publikum mit.

Im vorletzten Programmpunkt wurden wir durch ungewohnte Klänge überrascht: Bina Bachmann spielte auf der Nyckelharpa, ein Instrument, das im Mittelalter in Europa als Schlüsselfiedel verbreitet war und heute in der Folk Musik Schwedens einen festen Platz einnimmt. Wir hörten „Sommarvalsen“ (Sommerwalzer), „Finskogspols“, einen Tanz aus Värmland und als Ausklang „Kyrklat“ (Kirchenlied) von Arne Modén.

Dann warteten wir gespannt auf den Auftritt unseres Apothekers im „Unruhestand“, Walter Bernhold, der zu seiner Verabschiedung im Gemeinderat eine „Ode an Heiligkreuzsteinach“ gedichtet und komponiert hatte. Er wurde gesanglich vom KKC aus HKS unterstützt, später stimmte das Publikum freudig in den Refrain mit ein: „Heiligkreuzsteinach - hier ist der Mensch das Maß, Heiligkreuzsteinach - hier macht das Leben Spaß“. Herr Bernhold überraschte uns sogar mit einer frisch getexteten 4. Strophe, in der er die schmerzliche  Zerstörung unseres Odenwaldes durch Windkraftanlagen  zum Ausdruck brachte.

Der Applaus wollte nicht enden. In froher, angeregter Stimmung trennten wir uns.

Unser Dank für diesen gelungenen Abend gilt nicht nur den Musikern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, sondern in gleichem Maß den vielen helfenden, organisierenden Händen und Köpfen im Vorfeld, die diesen Abend erst ermöglichten.

 

A. Stöhr

 

Spendenerlös:

Im Namen des Vorstands möchte ich mich bei allen Besuchern des Konzerts herzlich bedanken. Der Spendenerlös betrug 670 €!!! Nach Abzug der Auslagen (Gema, Plakate, etc.) verbleiben uns noch ca. 300-400 € für unsere Naturschutzprojekte. Geplant sind der Bau eines Wildbienenhotels an der Blühwiese im Eiterbachtal und die kostenlose Herstellung von Vogelfutterglocken auf dem Weihnachtsmarkt mit Kindern.

 

Martina Gaudes – 1. Vorsitzende

Rückblick auf die Filmvorführung "End of Landschaft" am 17.10.2018

Am Mittwoch, den 17.10.2018 fuhren einige unserer Mitglieder nach Beerfelden, um den Film "End of Landschaft - wie Deutschland sein Gesicht verliert" zu schauen. Der Film wurde eine Woche vorher in Erbach zeitgleich in 3 Kinos gezeigt. Der Andrang war so groß, dass alle Vorstellungen ausverkauft waren. In Beerfelden gab es auch einen großen Besucherandrang. Der Filmemacher, Jörg Rehmann, zeigte den Film in der vollbesetzten Turnhalle. Die Idee zu diesem Kinofilm entstand, nachdem Herr Rehmann gehört hatte, dass im Odenwald 400 Windkraftanlagen gebaut werden sollten. Er konnte dies nicht glauben. Deshalb fuhr er hin, um vor Ort zu recherchieren. In beeindruckenden Bildern zeigte er die Schönheit des Odenwalds und dokumentierte Protestaktionen und den Bau der Windkraftanlagen am Stillfüssel. Auch auf unserer Sternwanderung im Januar 2017 entstanden einige Aufnahmen. Herr Rehmann reist im Film durch Deutschland und filmt Landschaften, die nur noch aus Windkraftanlagen bestehen. In Interviews kommen Verfassungsrechtler, Wissenschaftler und Bürger zu Wort, die sich mit der "Energiewende" in Deutschland auseinandersetzen. Insgesamt war der Film sehenswert, sehr informativ und berührend.

 

 

Rückblick auf den sechsten LeO Stammtisch in Wilhelmsfeld in der Pizzeria "La Dolce Vita" am 19.09.2018

An unser Stammtisch Mittwoch, den 19.09.2018 fand ein reger Informationsaustausch statt. Unter anderem wurde über die Planung für das Benefizkonzert am 16.11.2018 und über den Stand des Blühwiesenprojektes berichtet. Es wurde über eine Beteiligung am Heiligkreuzsteinacher Weihnachtsmarkt diskutiert. Daraufhin gab es einen ansprechenden Projektvorschlag, welcher nun in die exakte Planung geht.

 

 

Rückblick auf das zweite Sommerfest der Vereinsmitglieder am 31. August 2018

Am Freitag 31.08.2018 fand unserer zweites Mitgliedergrillfest statt. Neben der vom Verein angelegten Blühwiese wurde ein großes Zelt aufgestellt. Um 18.30 Uhr begann das Fest mit einem Sektumtrunk. Bei trockenem Wetter bruzzelten bald die ersten Steaks und Würstchen von der Metzgerei Beisel in der Grillpfanne. Für die Vegetarier unter uns gabe es überbackenen Schafskäse. In geselliger Runde wurden Informationen ausgetauscht und unsere neuen Mitglieder willkommen geheißen. Viele Mitglieder hatten zu diesem schönen Fest mit einer Salatspende bzw. einem Laugenring und Dips beigetragen.

 

 

Rückblick Festumzug in Heiligkreuzsteinach am Sonntag, dem 22.07.2018 (5 Jubiläen - eine Feier)

Bei strahlendem Sonnenschein stellten wir uns im Emigtalweg mit unserem Themenwagen auf.  Bereits samstags hatten wir unsere zwei Bollerwagen geschmückt. Auf dem einen stellten wir unseren Verein vor und informierten über Windkraft. Der andere war mir bunten Blumen geschmückt und machte auf unser Blühwiesenprojekt aufmerksam. Es war schön, dass so viele Menschen am Straßenrand standen, um den Festumzug zu bewundern. Ein weiterer Höhepunkt des Festes war der Auftritt von Chako Habekost. Er hatte sich vorher gut über Heiligkreuzsteinach informiert und erzählte uns, dass er sich auch über unseren Verein im Internet erkundigt hatte. Sein Lied „Ein Windrad steht im Walde, ganz still und stumm“ und sein Kommentar zu dem Thema brachte alles auf den Punkt. Es ist eine besondere Gabe, wenn man auch ernste Themen so humorvoll verpacken kann, dass man herzhaft darüber lachen kann.

Rückblick auf die Entdeckertour mit Sebastian Olschewski (NABU) am 15.07.2018

Am Sonntag, dem 15.07.2018 trafen wir uns mit Herrn Olschewski oberhalb von Lampenhain auf einem Platz mit guter Fernsicht. Das Wetter war ideal. Es waren Vogelinteressierte aus Bammental, Edingen und Gaiberg angereist um Greifvögel zu beobachten. Herr Olschewski hatte den Ausflug didaktisch sehr gut vorbereitet. Anhand von einer ausgestopften Eule, einem Mäusebussard und Zeichnungen verschiedener Greifvögel erklärte er uns markante Unterscheidungsmerkmale. Es war faszinierend,  mit welcher Sicherheit er die Vögel während des Fluges in großer Entfernung erkannte. Wir sagen Rotmilane, Mäuse- und Wespenbussarde, die bei optimaler Witterung im Aufwind über dem Odenwald kreisten. Auf unserem Weg durch Lapenhain sachen wir noch einen Schwarzmilan und ein Turmfalkenpaar. Die Turmfalken saßen in einer alten Eiche und ließen sich dort von uns sehr gut beobachten. Wir lernten an diesem Vormittag viel über Horstbau, Mauser und die Gewohnheiten dieser besonderen Tiere.

 

 

Rückblick auf das 2. Benefizkonzert im Lindenhof am 8. Juni 2018

Bei wunderbarem Wetter fand das Open-Air-Konzert statt, das wir gemeinsam mit Künstlern für den Odenwald veranstalteten. Nachdem die Initiatorinnen Hanne Müller und Martina Gaudes die Gäste begrüßt hatten, trat Oliver von Falkenburg (CDU) an das Mikrofon und hielt ein flammendes Plädoyer für den Erhalt des Odenwaldes ohne Windkraftanlagen. Er arbeitet bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Bergstraße und beklagte das Artensterben, welches durch den Bau von Windkraftanlagen beschleunigt wird. Aber auch das Leben der Menschen wird dadurch stark beeinträchtigt.

Inzwischen zogen immer mehr dunkle Wolken auf und es begann ein leichter Nieselregen. Doch wir ließen uns davon nicht abschrecken. In der Zwischenzeit trat Ronny Knierim ans Mikro, der den Odenwaldblues gedichtet hat. Sein Lied ist mittlerweile schon sehr bekannt, da er jedem Donnerstag in Wald-Michelbach bei der Demonstration auftritt und für den Erhalt des Odenwaldes singt.

Zum Glück verzogen sich die Regenwolken nach dem Lied und die Veranstaltung konnte bei strahlendem Sonnenschein fortgeführt werden.

Jetzt folgte der Auftritt von Charles und Irina aus Heiligkreuzsteinach. Charles begleitete seine Frau mit der Gitarre und sang auch selbst. Die wunderbare Musik passte hervorragend zu dem schönen Ambiente des Lindenhofes.

Nach einer Zugabe fand ein fliegender Wechsel statt. Klaus Schreier und Christine Schittke aus dem Spessart traten ans Mikrofon.  Sie hatten eine zweistündige Fahrt auf sich genommen, um bei unserem Konzert auftreten zu können. Seit vielen Jahren arbeiten die beiden zusammen und sind im Spessart ein gefragtes Duo.

Während der Veranstaltung hatten die Besucher die Möglichkeit, Kunstwerke von verschiedenen Künstlern zu ersteigern. Unser Dank gilt der Familie Bopp von KREAVITALIS, die uns einen handsignierten Kunstdruck und ein selbstgeschriebenes Buch spendeten. Außerdem stiftete der bekannte Künstler Fred Wolf eine Sandsteinskulptur und Sabine Naumann schenkte uns verschiedene Ölgemälde. Herzlichen Dank dafür!

Es begeisterte uns sehr, dass auch viele Heiligkreuzsteinacher den Weg zum „idyllischstem Ende der Welt“ auf sich genommen hatten.

Abgesehen vom gemeinsamen stimmungsvollen Feiern, gab es gute Gelegenheiten für Gespräche über die Arbeit unseres Vereins mit Austausch von wichtigen Informationen und
Aufklärung zur aktuellen Situation in Sachen Windkraft.
Zu unserer Freude konnten die „Künstler für den Odenwald“ Spenden in Höhe von 500 € für die Prozesskosten am Stillfüssel  in Empfang nehmen und unser Verein erhielt Spenden von 197 €. Vielen Dank auch an Herrn Ingo Grothe vom Lindenhof, der uns bestens mit Speisen und Getränken versorgte.
So hat sich wieder einmal bestätigt, dass sich engagierter Einsatz lohnt, um einen kleinen Beitrag zur Erhaltung unseres wunderschönen Odenwaldes zu leisten.

Rückblick auf das Schwachwindfest am 20.05.2018 der BI Siedelsbrunn

Trotz schlechtem Wetter war das Fest gut besucht. Für das leibliche Wohl hatten die Initiatoren bestens gesorgt. Den Besuchern wurde ein abwechslungsreiches Programm mit geführten Wanderungen und guter Musik geboten. Der von Ronny Knierim geschriebene Odenwaldblues durfte natürlich auch nicht fehlen. Viele sehenswerte Bilder, Karikaturen und Informationen wurden den Besuchern nahe gebracht. Wir freuen uns schon auf das Schwachwindfest 2019.

Blick von der Mackenheimer Höhe auf die WEAs am Stillfüssel. "In weiter Ferne und doch so nah".
Blick von der Mackenheimer Höhe auf die WEAs am Stillfüssel. "In weiter Ferne und doch so nah".

 

Rückblick auf den Infostand am 12.05.2018 in Heiligkreuzsteinach

 

Es ist doch immer wieder eine Freude einen Informationsstand im Dorf zu organisieren. Bei herrlichem Sonnenschein kamen wir mit vielen Bürgern ins Gespräch, die Stellungnahmen gegen den geplanten Regionalplan der Metropolregion zum Ausbau der Windkraftanlagen verfassten. Diese zerstören im Wald nicht nur die Natur, sondern können auch Brände verursachen. Es gibt vielfältige Argumente gegen den Bau der Anlagen im Odenwald. Nähere Infos dazu und auch Stellungnahmen gegen den weiteren Ausbau finden Sie auf unserer Homepage: www. lebenswerter-odenwald.de. Einfach herunterladen, ausdrucken, unterschreiben und an den Verband „Region Rhein-Neckar“ schicken. Es gibt eine Verlängerungsfrist bis zum 1.6.2018. Bisher kamen ca. 500 Stellungnahmen zusammen, die wir per Einschreiben und per Fax weggeschickt haben. Vielen Dank nochmals den Unterstützern unseren Infostandes.

 

Rückblick auf den fünften LeO Stammtisch im Gasthaus "Burg Waldeck" am 09.05.2018 in Vorderheubach

An unser Stammtisch am Mittwoch 09.05.2018 fand ein reger Informationsaustausch statt. Unter anderem wurde über die Planung für das Benefizkonzert am 08.06.2018 und über den Stand des Blühwiesenprojektes berichtet.

 

Rückblick auf die Protestwanderung zum „Weißen Stein“ am 28.04.2018

Zur Protestwanderung hatte unser Verein gemeinsam mit der Heidelberger Initiative „Rettet-den-Odenwald“ aufgerufen. Am „Langen Kirschbaum“ trafen sich ca. 50 Wanderer, die gemeinsam zum „Weißen Stein“ liefen. Unterwegs zeigte Martin Jacob (Bezirksbeirat aus Schlierbach) die drei geplanten Standorte für die Windkraftanlagen (WKA). Wilhelmsfeld und auch Schlierbach wären von den Anlagen stark betroffen. Meistens kommt der Wind aus westlicher Richtung, so dass die Anwohner in Wilhelmsfeld, stark den Geräuschen der WKAs ausgesetzt wären. An der Gaststätte „Weißer Stein“ angekommen, stießen noch zahlreiche Radfahrer aus Heiligkreuzsteinach zu unserer Gruppe. Dort erläuterte Herr Jacob die Planungen des Nachbarschaftsverbandes Mannheim-Heidelberg. Er wies darauf hin, dass der überwiegende Teil der zunächst vorgesehenen Windkraftzonen mit unterschiedlichen Begründungen teils völlig herausgenommen, teils unter Vorbehalt gestellt wurden, auch viele Zonen in der Rheinebene, die ökologisch weniger schädlich wären als die im Odenwald. Vorbehaltlos weiterverfolgt werden nur noch 4 Zonen, einseitig geballt im äußersten Südosten des Plangebiets, rund um Heidelberg, Dossenheim und Schriesheim. Davon sollen 3 mitten in geschlossenen, besonders geschützten Waldgebieten gebaut werden. Die Konzentrationszone Windkraft (KZW) 10 liegt zwischen Schriesheim und Altenbach, die KZW 11 beim „Langen Kirschbaum“ und die KZW 16 „Drei Eichen“ zwischen Boxberg, Emmertsgrund, Gaiberg und Kohlhof, außerdem die KZW 7 zwischen Kirchheim und Leimen im Gewerbegebiet beim ehemaligen. Famila-Center (heute Kaufland). Nach diesen wichtigen Informationen erläuterte der  Dipl. Geograph Dr. Leiner, dass zurzeit drei verschiedene Planungen im Odenwald parallel laufen: 1. Der Regionalplan Hessen, der Regionalplan der Metropolregion (überschneidet sich zum Teil mit den hessischen Planungen) und der Plan des Nachbarschaftsverband Mannheim-Heidelberg. Außerdem wurden die Windräder in Grein in einem besonders geschützten Flora-Fauna-Habitat vom RP Darmstadt genehmigt, ohne dass diese in einem Plan vorgesehen waren. Nachdem die Reden der beiden beendet waren, begrüßte uns die Wirtin des Lokals in einem Nebenraum. Dort dokumentierte unser Verein mit Fotos vom Stillfüssel, die Veränderungen durch die Bauarbeiten. Zuerst zeigte Frau Schork-Raabe Bilder vom intakten Wald mit wunderschönen Naturwegen. Danach erläuterte sie an ihren Fotos die unterschiedlichen Bauphasen im Wald rund ums Stillfüssel. Zum Schluss präsentierte unsere Vorsitzende Martina Gaudes noch aktuelle Bilder von einem Schwarzstorch, der vor 14 Tagen mitten durch die Windkraftanlagen am Stillfüssel geflogen war, sowie Fotos vom Sperlingskauz, der bis zum Beginn der Bauarbeiten in diesem Bereich heimisch war. Anschließend entstand mit den Zuhörern noch ein reger Austausch. Zum Schluss ließen wir die Informationsveranstaltung mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.

Rückblick auf die Aktion "Heiligkreuzsteinach putzte sich heraus" am 14.04.2018

In Kooperation mit der Gemeinde startete LeO den Aufruf zur Putzaktion in Heiligkreuzsteinach und Umgebung. Ziel war es das Dorf von Müll und Unrat vor den anstehenden Jubiläumsfest (20.-22. Juli 2018) zu befreien. Unsere Aktion zeigt, dass dies dringend nötig war. Es wurden unter anderem folgende Sachen gefunden:

Reifen, eine komplette Toilette, Kabelmaterial, Bauschutt, Flaschen, unzählige Zigarettenkippen, Papiertücher, original gebündelte Prospekte und vieles mehr.

Es ist immer noch unverständlich, dass es Mitmenschen gibt, die ihren Müll einfach in der Natur entsorgen.

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern (auch den vielen Jugendlichen), die sich mit großem Fleiß und Ausdauer bei dieser nützlichen Aktion eingebracht haben.

Nach getaner Arbeit freuten sich alle über eine Stärkung (tolle Pizza!), welche von unserer Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl spendiert wurde.

Danke an alle die mitgemacht haben.

Rückblick auf die Horstsuche am 25.03.2018

 

Auf dem Höhenzug zwischen Eiterbach- und Steinachtal, südwestlich der Stiefelhütte, liegt der Löffelsbuckel (451 m). Auch hier, genau an der Grenze zu Baden-Württemberg, wurde ein Vorranggebiet für Windkraftanlagen ausgewiesen. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, haben wir dort im noch unbelaubten Wald eine Suche nach Greifvogelhorsten durchgeführt. Wir teilten zwei Gruppen ein und starteten an den Fischteichen in

 

Unter-Abtsteinach. Da die Vögel schon überall fleißig am Nest bauen sind, folgten wir auf leisen Sohlen den Waldwegen, die Richtung Stiefelhöhe führten. Oben trafen wir wieder aufeinander und umrundeten dann gemeinsam den Löffelsbuckel. Währenddessen drehten vier Bussarde und zwei Rotmilane oberhalb der Bergkuppe elegant ihre Kreise. Unsere Suche hat sich gelohnt, sieben größere Horste haben wir entdeckt und kartiert! Die Daten werden nun an einen Experten weitergegeben, der die Fundstellen in eine Karte überträgt. Sollte ein Projektierer Interesse an diesem Gebiet zeigen, müssten wir einen Gutachter engagieren. Dessen Aufgabe wäre es dann festzustellen, ob geschützte Vogelarten in den gefunden Horsten brüten. Vielen Dank an unsere eifrigen Sucher!

 

 

Rückblick auf die Einladung zum Bauernstammtisch am 23.03.2018 nach Hilsenhain

 

Wir möchten uns sehr herzlich bei den örtlichen Landwirten, insbesondere bei Herrn Ewald, für die Einladung zum Bauernstammtisch am 23.3.18 bedanken. Es fand ein reger, konstruktiver Austausch statt, von dem sicherlich beide Seiten profitiert haben. Wir waren sehr erstaunt zu hören, mit wie vielen zeitintensiven, behördlichen Auflagen (Anträgen, Dokumentationen etc.) sich Landwirte neben ihrer eigentlichen Arbeit beschäftigen müssen. An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich betonen, wie wichtig der Einsatz der Bauern für den Erhalt der besonderen Kulturlandschaft im Odenwald ist. Ohne die Weidewirtschaft und das Mähen von Wiesen würde die gesamte Landschaft verbuschen. Auch der Kauf regionaler Produkte, die von Landwirten in unserer Umgebung erzeugt werden, ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Dochausgerechnet die Pfleger/Bewahrer unserer Kulturlandschaft und die Erzeuger unserer Grundnahrungsmittel beklagen einen wachsenden Verlust an Wertschätzung gegenüber ihres Berufsstandes.

 

Rückblick auf die Mitgliederjahresversammlung 2018 des Vereins im Gasthaus "Goldene Krone" in Eiterbach

Jahreshauptversammlung

Über das große Interesse an unserer Mitgliederversammlung, anlässlich des einjährigen Bestehens von LeO e.V., waren wir sehr erfreut. Es zeigte uns doch, dass sich unser Verein mittlerweile gut positioniert hat.

Im Jahresrückblick wurde auch deutlich, wie aktiv wir bereits in unserem ersten Jahr waren! Doch wir dürfen nicht nachlassen in unseren Bemühungen, denn die Planungen für weitere Windindustriegebiete (Windpark ist eine unglaubliche Verniedlichung!!!) laufen im gesamten Odenwald auf Hochtouren. Es wäre schön, wenn es uns gelänge noch viel mehr Menschen zu gewinnen, die auch bereit sind, sich für den Erhalt unseres l(i)ebenswerten Odenwaldes einzusetzen.

Nicht versäumen möchten wir uns herzlich bei Vera Krug und Alfred Wolf zu bedanken, die uns zum Windindustriegebiet Stillfüssel auf den neuesten Stand brachten. Frau Schork-Raabe, unser Dank gilt auch ihr, ergänzte dies hervorragend mit ihren Aufnahmen der Bauarbeiten und des massiven Eingriffs in die Natur, der dort erfolgt ist. Es war schockierend zu sehen, was aus dem einstigen Wandergebiet mit Naturwegen geworden ist!

Lieben Dank auch an unsere Bürgermeisterin, die unserer Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt war und diese mit ihren interessanten Beiträgen bereicherte. Sie informierte uns über die  Regionalplanung und das Klimaschutzkonzept des GVV und erklärte, warum es der Gemeinde nicht möglich ist, sich am Projekt Blühwiese zu beteiligen, obwohl Sie dies gerne getan hätte.

Spontan traten drei Personen nach der Versammlung in unseren Verein ein.

Rückblick auf den vierten LeO  Stammtisch im Gasthaus "Goldene Krone" am 19.01.2018 in Eiterbach

Unser Stammtisch am Freitag 19.01.2018 stand unter dem Motto "Was kreucht und fleucht in Heiligkreuzsteinach?"

Johannes Fink zeigte eine fantastische Präsentation. Wir sahen unter anderem Fotos von Bauerngärten und Blühwiesen aus unserem Dorf. Dort ist noch eine große Artenvielfalt zu bestaunen. Wir lernten vieles über Wildbienen, Schmetterlinge und verschiedene Vogelarten. Nachdem wir uns vorher noch Bilder von zerfahrenen Waldwegen, gefällten Bäumen und der Windradbaustelle auf dem Stillfüssel angesehen hatten, waren die wunderschönen Tier- und Naturbilder eine Erholung. Es wurde deutlich, dass die Tiere während des Winters sehr wenig Rückzugsmöglichkeiten haben. Unterholz ist wenig vorhanden und dort wo es noch welches gibt, fahren zum Teil die Harvester mittendurch. Zur Zeit finden überall in den Wäldern Baumfällarbeiten von Forst-BW und dem Hessenforst statt. Wanderer treffen häufig auf abgesperrte Waldwege. Es wäre wirklich sehr wünschenswert, wenn es in unseren Wäldern Schutzzonen für das Wild gäbe, in denen nur wenig eingegriffen wird, wie es zum Beispiel im Bannwald der Fall ist. Da wirtschaftliche Aspekte eine große Rolle spielen, sind unsere Einflussmöglichkeiten in diesem Bereich recht begrenzt.  

Im privaten Rahmen kann jeder einzelne, der einen Garten besitzt, einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten. Das Anlegen von Blühwiesen bietet eine sehr sinnvolle Möglichkeit dazu. Einige Mitglieder unseres Vereins stellen Flächen zum Bepflanzen zur Verfügung. Wenn Sie Näheres dazu erfahren möchten, wenden Sie sich gerne an uns.